Insolvenzdaten
Aktuelle Zahlen
Hier finden Sie Auswertungen der Insolvenzdaten laut Veröffentlichung in der Insolvenzdatei des Bundesministeriums für Justiz.
Aktuelle Insolvenzdaten
Privatinsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2025 um 0,4 Prozent gesunken
In den ersten drei Quartalen wurden in Österreich 6.676 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 24 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2024 und entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent bzw. 38 Anträge auf 7.261 Anträge gesunken.
Betrachtet man die durchschnittliche Anzahl der Eröffnungen der letzten zehn Jahre jeweils für die ersten drei Quartale, so zeigt sich, dass die Privatkonkurseröffnungen aktuell über diesem Durchschnittswert liegen. In den letzten zehn Jahren gab es in den ersten drei Quartalen jeweils durchschnittlich 6.241 Privatkonkurseröffnungen.
Es ist davon auszugehen, dass die in den ersten neun Monaten gestiegenen Verbraucherpreise und die damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen das Insolvenzgeschehen auch in Zukunft weiter antreiben werden.
Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern
Ein Blick in die einzelnen Bundesländer zeigt, dass sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren in den ersten drei Quartalen 2025 unterschiedlich entwickelt hat.
Während die Steiermark mit einem Minus von 9,5 Prozent den höchsten Rückgang verzeichnet, gibt es in Kärnten mit einem Plus von 3,6 Prozent den deutlichsten Anstieg - in Kärnten wurden seit Jahresbeginn 494 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet.
Mit einem Plus von 2,8 Prozent bzw. 2,0 Prozent weisen Wien und Oberösterreich bei den Privatkonkurseröffnungen ebenfalls Anstiege auf.
Die übrigen Bundesländer verzeichnen Rückgänge, wobei diese unterschiedlich hoch ausfallen: neben der bereits genannten Steiermark (-9,5 Prozent) haben auch das Burgenland (-7,3 Prozent), Tirol (-4,1 Prozent) und Salzburg (-2,7 Prozent) Rückgänge. In Vorarlberg und Niederösterreich fallen die Rückgänge mit 1,2 Prozent bzw. 1,0 Prozent am geringsten aus.
Privatinsolvenzen im 1. Halbjahr 2025 um 2,3 Prozent gesunken
Im 1. Halbjahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 4.504 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 105 Verfahren weniger als im 1. Halbjahr 2024 und entspricht einem Rückgang von 2,3 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 76 Anträge bzw. 1,5 Prozent auf 4.923 Anträge gesunken.
Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern
Während österreichweit die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren leicht rückläufig ist, fallen die Rückgänge in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch aus, in Wien gibt es eine Steigerung.
Den höchsten Rückgang verzeichnet die Steiermark mit einem Minus von 17,5 Prozent, gefolgt vom Burgenland mit einem Minus von 11,4 Prozent sowie Tirol mit einem Minus von 9,5 Prozent. Weiters gibt es Rückgänge in Kärnten (-5,4 Prozent), Niederösterreich (-5,2 Prozent), Vorarlberg (-3,4 Prozent) sowie in Salzburg (-2,5 Prozent). Oberösterreich weist mit einem Minus von 1,6 Prozent den geringsten Rückgang auf.
Demgegenüber steht Wien, das als einziges Bundesland einen Anstieg bei den Privatinsolvenzeröffnungen im 1. Halbjahr 2025 aufweist: In Wien wurden in den ersten 6 Monaten des heurigen Jahres 1.634 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das entspricht einer Steigerung von 7,0 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2024.
Seit Ende 2021 sind steigende Zahlen bei den Privatinsolvenzeröffnungen zu beobachten. Im 1. Halbjahr 2025 sind die Zahlen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, allerdings über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Die Menschen sind durch ein anhaltend hohes Preisniveau mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Viele Menschen geraten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.
Privatinsolvenzen im ersten Quartal 2025 um 3,3 Prozent gesunken
Im ersten Quartal 2025 wurden in Österreich 2.262 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 76 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2024 und entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent bzw. 47 Anträge auf 2.483 Anträge gesunken.
Ein Jahresvergleich zeigt, dass es in den letzten zehn Jahren im ersten Quartal jeweils durchschnittlich 2.158 Privatkonkurseröffnungen in Österreich gab. Der aktuelle Wert für das 1. Quartal 2025 liegt trotz leichtem Rückgang gegenüber dem Vorjahr über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre.
Die Menschen sind durch ein anhaltend hohes Preisniveau nach wie vor mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Dadurch geraten viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.
Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern
Ein Blick in die einzelnen Bundesländer zeigt, dass sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren im ersten Quartal 2025 teils sehr unterschiedlich entwickelt hat.
Während die Steiermark mit einem Minus von 20,3 Prozent den deutlichsten Rückgang verzeichnet, gibt es im Burgenland mit einem Plus von 5,9 Prozent den höchsten Anstieg. Tirol und Wien haben bei den Privatkonkurseröffnungen ebenso Steigerungen von 2,7 Prozent bzw. 2,5 Prozent.
Die übrigen sechs Bundesländer verzeichnen Rückgänge, wobei diese unterschiedlich hoch ausfallen: neben der bereits genannten Steiermark (-20,3 Prozent) hat auch Kärnten mit einem Minus von 15,5 Prozent einen deutlichen Rückgang. In Vorarlberg liegt der Rückgang mit 3,4 Prozent in etwa im Bundesschnitt. Die vergleichsweise geringsten Rückgänge gibt es in Niederösterreich (-1,2 Prozent), Oberösterreich (-2,6 Prozent) und Salzburg (-2,9 Prozent).
Privatinsolvenzen im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau
Im Jahr 2024 wurden in Österreich insgesamt 8.835 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 22 Verfahren weniger als im Jahr 2023 und entspricht einem minimalen Rückgang von 0,2 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 76 Anträge bzw. 0,8 Prozent auf 9.646 Anträge gesunken.
Privatinsolvenzen nach Bundesländern
Während sich österreichweit die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren in etwa auf dem Vorjahresniveau befindet, verzeichnen die Bundesländer durchaus unterschiedliche Entwicklungen. Die höchsten Rückgänge verzeichnen das Burgenland mit einem Minus von 14,3 Prozent sowie Vorarlberg mit einem Minus von 10,5 Prozent. Weiters gibt es Rückgänge in Kärnten (-5,4 Prozent), der Steiermark (-2,2 Prozent), Salzburg (-2,1 Prozent) sowie in Oberösterreich (-2,0 Prozent). Tirol weist mit einem Minus von 0,9 Prozent den geringsten Rückgang auf.
Diesen Rückgängen bei den Privatinsolvenzeröffnungen im Jahr 2024 stehen zwei Bundesländer mit Anstiegen gegenüber: Wien weist eine Steigerung von 4,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 auf, Niederösterreich kann ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnen.
Seit Ende 2021 sind steigende Zahlen bei den Privatinsolvenzeröffnungen zu beobachten. Im Jahr 2024 stagnieren die Zahlen auf einem hohen Vorjahresniveau. Die Menschen sind durch ein anhaltend hohes Preisniveau mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Viele Menschen geraten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.
Hilfreiche Links
Öffentliche Insolvenzdaten
Insolvenzdatei des Bundesministeriums für Justiz
Zum Privatkonkurs
Broschüre „Privatkonkurs – Weg zur Entschuldung“
Formulare zum Insolvenzverfahren