Insolvenz­daten

Aktuelle Zahlen

Hier finden Sie Auswertungen der Insolvenzdaten laut Veröffentlichung in der Insolvenzdatei des Bundesministeriums für Justiz.

Aktuelle Insolvenzdaten

Privatinsolvenzen im 1. Quartal 2026 um 0,8 Prozent gesunken

Im 1. Quartal 2026 wurden in Österreich 2.243 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 19 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2025 und entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent bzw. 30 Anträge auf 2.453 Anträge gesunken.

 

Ein Jahresvergleich zeigt, dass es in den letzten zehn Jahren im 1. Quartal jeweils durchschnittlich 2.176 Privatkonkurseröffnungen in Österreich gab. Der aktuelle Wert für das 1. Quartal 2026 liegt somit über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre.

 

Durch ein anhaltend hohes Preisniveau geraten viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.

 

Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern

 

Ein Blick in die einzelnen Bundesländer zeigt, dass sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren im 1. Quartal 2026 sehr unterschiedlich entwickelt hat.

Während Tirol mit einem Minus von 23,0 Prozent den deutlichsten Rückgang verzeichnet, gibt es in Vorarlberg mit einem Plus von 16,7 Prozent den höchsten Anstieg. Oberösterreich und Wien haben bei den Privatkonkurseröffnungen ebenso Steigerungen von 4,5 Prozent bzw. 3,5 Prozent.

 

Die übrigen sechs Bundesländer verzeichnen Rückgänge, wobei diese unterschiedlich hoch ausfallen: neben dem bereits genannten Tirol (-23,0 Prozent) hat auch das Burgenland mit einem Minus von 19,4 Prozent einen deutlichen Rückgang. In Salzburg liegt der Rückgang bei 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die vergleichsweise geringsten Rückgänge gibt es in der Steiermark (-2,3 Prozent), Kärnten (-3,4 Prozent) und Niederösterreich (-3,5 Prozent).

Privatinsolvenzen im Jahr 2025 um 0,8 Prozent gesunken

Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 8.768 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 67 Verfahren weniger als im Jahr 2024 und entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 113 Anträge bzw. 1,2 Prozent auf 9.533 Anträge gesunken.

 

Privatinsolvenzen nach Bundesländern
Während sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren österreichweit in etwa auf dem Vorjahresniveau befindet, verzeichnen die Bundesländer durchaus unterschiedliche Entwicklungen.

Fünf Bundesländer verzeichnen Steigerungen bei den Privatinsolvenzeröffnungen gegenüber dem Jahr 2024: die höchste Steigerung weist Vorarlberg mit einem Plus von 8,4 Prozent auf. Oberösterreich kann ein Plus von 3,0 Prozent und Kärnten ein Plus von 2,8 Prozent verzeichnen. Im Burgenland liegt die Steigerung bei 1,4 Prozent. In Wien ist die Anzahl der Eröffnungen mit einer geringfügigen Steigerung von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Demgegenüber stehen Rückgänge bei den Privatinsolvenzeröffnungen in den übrigen vier Bundesländern: Den höchsten Rückgang verzeichnet Tirol mit einem Minus von 7,0 Prozent, gefolgt von Salzburg mit einem Minus von 6,9 Prozent sowie der Steiermark mit einem Minus von 6,0 Prozent. In Niederösterreich fällt der Rückgang mit 3,2 Prozent etwas geringer aus.

 

Seit Ende 2021 sind steigende Zahlen bei den Privatinsolvenzeröffnungen zu beobachten. Im Jahr 2025 sind die Zahlen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, allerdings über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Menschen sind durch ein anhaltend hohes Preisniveau mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Viele Menschen geraten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.

Privatinsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2025 um 0,4 Prozent gesunken

In den ersten drei Quartalen wurden in Österreich 6.676 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 24 Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum 2024 und entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent bzw. 38 Anträge auf 7.261 Anträge gesunken.
Betrachtet man die durchschnittliche Anzahl der Eröffnungen der letzten zehn Jahre jeweils für die ersten drei Quartale, so zeigt sich, dass die Privatkonkurseröffnungen aktuell über diesem Durchschnittswert liegen. In den letzten zehn Jahren gab es in den ersten drei Quartalen jeweils durchschnittlich 6.241 Privatkonkurseröffnungen.
Es ist davon auszugehen, dass die in den ersten neun Monaten gestiegenen Verbraucherpreise und die damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen das Insolvenzgeschehen auch in Zukunft weiter antreiben werden.

 

Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern

Ein Blick in die einzelnen Bundesländer zeigt, dass sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren in den ersten drei Quartalen 2025 unterschiedlich entwickelt hat.

Während die Steiermark mit einem Minus von 9,5 Prozent den höchsten Rückgang verzeichnet, gibt es in Kärnten mit einem Plus von 3,6 Prozent den deutlichsten Anstieg - in Kärnten wurden seit Jahresbeginn 494 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet.

Mit einem Plus von 2,8 Prozent bzw. 2,0 Prozent weisen Wien und Oberösterreich bei den Privatkonkurseröffnungen ebenfalls Anstiege auf.

Die übrigen Bundesländer verzeichnen Rückgänge, wobei diese unterschiedlich hoch ausfallen: neben der bereits genannten Steiermark (-9,5 Prozent) haben auch das Burgenland (-7,3 Prozent), Tirol (-4,1 Prozent) und Salzburg (-2,7 Prozent) Rückgänge. In Vorarlberg und Niederösterreich fallen die Rückgänge mit 1,2 Prozent bzw. 1,0 Prozent am geringsten aus.

Privatinsolvenzen im 1. Halbjahr 2025 um 2,3 Prozent gesunken

Im 1. Halbjahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 4.504 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 105 Verfahren weniger als im 1. Halbjahr 2024 und entspricht einem Rückgang von 2,3 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 76 Anträge bzw. 1,5 Prozent auf 4.923 Anträge gesunken.

 

Privatinsolvenzeröffnungen nach Bundesländern

Während österreichweit die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren leicht rückläufig ist, fallen die Rückgänge in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch aus, in Wien gibt es eine Steigerung.

Den höchsten Rückgang verzeichnet die Steiermark mit einem Minus von 17,5 Prozent, gefolgt vom Burgenland mit einem Minus von 11,4 Prozent sowie Tirol mit einem Minus von 9,5 Prozent. Weiters gibt es Rückgänge in Kärnten (-5,4 Prozent), Niederösterreich (-5,2 Prozent), Vorarlberg (-3,4 Prozent) sowie in Salzburg (-2,5 Prozent). Oberösterreich weist mit einem Minus von 1,6 Prozent den geringsten Rückgang auf.

Demgegenüber steht Wien, das als einziges Bundesland einen Anstieg bei den Privatinsolvenzeröffnungen im 1. Halbjahr 2025 aufweist: In Wien wurden in den ersten 6 Monaten des heurigen Jahres 1.634 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das entspricht einer Steigerung von 7,0 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2024.

Seit Ende 2021 sind steigende Zahlen bei den Privatinsolvenzeröffnungen zu beobachten. Im 1. Halbjahr 2025 sind die Zahlen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, allerdings über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Die Menschen sind durch ein anhaltend hohes Preisniveau mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Viele Menschen geraten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt.

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